Der Bitcoin-Frühling beginnt
Heart Words #30 – Hopium für den Bitcoin-Preis
Passend zur Jahreszeit ist es gerade ruhig um Bitcoin. Die Natur liegt im tiefsten Winter, von Frühling ist selbst im Süden Deutschlands noch nichts zu erkennen – auch wenn man sich noch so sehr bemüht.
Die jüngsten Edelmetall-Preisexplosionen stehlen Bitcoin die Show. Bitcoin wirkt wie ein Promi, der seine besten Zeiten bereits hinter sich gelassen hat. Zwar taucht er noch in namhaften Medienformaten auf – aber ganz sicher nicht mehr zur Hauptsendezeit.
Und trotzdem ist bei mir jetzt schon der Bitcoin-Frühling ausgebrochen. Ganz plötzlich.
Auslöser waren ein Vortrag und ein Interview auf YouTube.
Diese Woche durfte ich lernen, dass der berühmte 4-Jahres-Zyklus möglicherweise nie wirklich existiert hat. Jahrelang hat sich die Bitcoin-Community darauf berufen. Nun zeigt ein Astrophysiker: Das Modell hat von Anfang an nicht sauber gepasst.
Stattdessen scheinen sich die zeitlichen Abstände der Marktbewegungen mit jeder Phase zu verdoppeln – weshalb wir 2025 keine klassische Hype-Phase erlebt haben und den nächsten Hochpunkt vermutlich erst im Frühjahr 2027 sehen werden.
Allein das ist schon spannend genug für eine kalte Januarwoche. Gekrönt wurde sie von den Worten eines Mannes, der Bitcoin nicht nur als Technologie oder Geldsystem betrachtet, sondern als energetische Kraft und Bewusstseinsfeld – etwas, das unser Denken, Fühlen und Handeln auf einer viel tieferen Ebene verändert. (Mehr dazu gleich.)
Die Synapsen in meinem Kopf tragen seitdem farbenfrohe Knospen, die sich bereitmachen, schon ganz bald ihre volle Blütenpracht in die Welt zu bringen…
Der Bitcoin-Frühling beginnt | Hintergrund mit KI generiert ✨
MEINE HEART WORDS DER WOCHE
1. Ein neues Modell
Die Erkenntnis, dass Bitcoins 4-Jahres-Zyklus nicht etwa tot ist, sondern vermutlich nie existiert hat, habe ich in meinem neuen Heart Money Video verarbeitet. In leicht verständlichen Worten erkläre ich, wie der Astrophysiker Stephen Perrenod zu dieser These gelangt – und welches Modell er stattdessen für plausibel hält.
Wenn du dich für Zyklusmodelle und Preisprognosen interessierst und dich über eine ordentliche Portion Hopium* für 2026 freust, wird dir dieses Video ziemlich sicher einen Mehrwert bieten. Du findest es hier.
Heart Money Episode 28 ▶️ Bitcoins 4-JAHRES-ZYKLUS hat nie existiert!
*Hopium ist ein Kunstwort aus „hope“ (Hoffnung) und „opium“. In der Bitcoin-Szene steht Hopium für die süße Droge der Hoffnung auf steigende Kurse und bessere Zeiten.
2. Eine Autopoiese
Perrenod ist zwar ein Mensch der Zahlen, Daten und Fakten – schafft es aber trotzdem, Bitcoin in einen größeren, bedeutsamen Kontext einzuordnen. Im erwähnten Interview spricht er über Bitcoin als autopoietisches System, also als ein sich selbst organisierendes und erhaltendes Netzwerk, das aus eigener innerer Logik wächst, sich ständig erneuert und seine Ordnung aus sich selbst heraus stabilisiert.
Er vergleicht Bitcoin dabei mit lebendigen Strukturen aus der Natur. Eine Zelle, eine Galaxie oder ein Ökosystem folgen ebenfalls festen inneren Regeln, nehmen Energie aus ihrer Umgebung auf und entwickeln sich dennoch eigenständig weiter.
So beschreibt Perrenod auch Bitcoin: Das Protokoll definiert klare Grenzen und Regeln, aber innerhalb dieses Rahmens entsteht ein sich selbst verstärkender Kreislauf – durch Mining, Nodes, Netzwerkeffekte und menschliche Beteiligung. Das System erhält und erneuert sich aus sich selbst – ohne zentrale Steuerung.
Besonders faszinierend finde ich seinen Gedanken, dass Bitcoin deshalb nicht irgendein zufälliges Finanzprodukt ist, sondern eher einem natürlichen Ordnungsprinzip folgt. Die vorhersehbaren Wachstumsmuster, die abnehmende Volatilität und die immer größer werdenden Zeitabstände zwischen den Hype-Phasen wirken dadurch weniger wie Launen des Marktes, sondern mehr wie Ausdruck einer inneren Gesetzmäßigkeit.
Den Begriff der Autopoiese kannte ich bereits aus dem Systemischen Coaching und war hocherfreut, ihn diese Woche wiederzuentdecken. In Bitcoin steckt unglaublich viel Schönheit und eine gute Energie. Perrenod gelingt es mit seinen Worten, dieser Schönheit Ausdruck zu verleihen.
3. Eine These
Bitcoins gute Energie findet auch Ausdruck in einem Vortrag von Tom Benner. Er spricht auf einer Konferenz in Medellin über das, was er die Bitcoin-Frequenz nennt – und darüber, warum sich Bitcoin nicht nur rational erklären lässt, sondern sich für viele auch spürbar anders anfühlt.
Tom nimmt uns mit in eine Perspektive, in der Frequenz mehr ist als „Schwingung pro Sekunde“: eine Art unsichtbarer Bauplan, der Ordnung entstehen lässt – wie bei Klangmustern oder der Entstehung einer Schneeflocke. Von dort schlägt er die Brücke zu Geld:
Geld ist nicht neutral, sondern trägt eine Frequenz – und diese Frequenz formt, was in einer Gesellschaft möglich wird.
Er zeichnet dabei den Kontrast zwischen Fiat (zentralisierend, erschöpfend) und Bitcoin (dezentral, freiwillig, transparent) so, dass sich daraus fast zwangsläufig eine größere, hoffnungsvollere Entwicklung für die Zukunft der Menschheit ableiten lässt.
Mir hat Toms Vortrag neue Türen geöffnet. Wenn du dich für Bitcoin und spirituelle Themen interessierst, wird er dich wahrscheinlich ebenso faszinieren. Du findest ihn hier (ab 1:03:00).
Eine Werbung
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Wie immer gilt: Informiere dich gut über die Risiken.
4. Eine Empfehlung
Daten- und Modell-Guru Stephen Perrenod betreibt übrigens auch einen sehr klickstarken Newsletter auf Substack.
Wenn du dir außerdem das Original-Interview zum log-periodischen Bitcoin-Zyklusmodell mit dem Astrophysiker anhören möchtest, wirst du hier fündig. Für Liebhaber von Mathematik und Statistik eine klare Empfehlung!
5. Ein Zitat
Bitcoin ist ein System, in dem Energie frei fließt: dezentral, freiwillig, transparent. Deshalb erleben Menschen im Kontakt mit Bitcoin oft Gefühle von Klarheit, Frieden und innerer Weite. – Tom Benner
Dieses Zitat beschreibt sehr gut, warum sowohl mein Newsletter als auch mein YouTube-Kanal den Namen Heart Money tragen. Bitcoin ist hartes, knappes Geld. Und zugleich das Geld des Herzens. Bitcoin verströmt etwas, das noch größer ist als ein reines Geldsystem. Eine Art Gefühl von: „Es wird schon alles gut.“
Danke fürs Lesen! Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, hinterlasse doch gerne ein Herz und einen Kommentar. Dein Feedback hilft, diesen Newsletter besser und bekannter zu machen.
Hab eine gute Nacht oder eine schöne Woche – ganz egal, wann du diese Worte liest.
Nicole ❤️
Veröffentlicht am 25. Januar 2026 auf Substack.