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markusturm
@markusturm
Kilian Rausch @Kilian geht in dem Interview explizit darauf ein, dass das Lightning-Netzwerk zu Beginn oft falsch eingeschätzt wurde. Er betont, dass nicht die Technologie das Problem war, sondern ein grundlegendes Missverständnis in der Anwendung.

Falscher Fokus auf Endnutzer:
Laut Kilian war der größte Fehler, die Technologie direkt den Endnutzern in die Hand zu geben.
Die Verwaltung von Zahlungskanälen (Channels), Liquidität und die Notwendigkeit, ständig online zu sein (Uptime), sei für normale Nutzer viel zu komplex.

Andere Entwicklung als gedacht:
Er stellt fest, dass Lightning heute zwar „bereit für seinen großen Auftritt“ ist, dies aber anders geschieht, als man es sich ursprünglich vorgestellt hat.

Ein Netzwerk für Profis:
Statt eines Netzwerks für jedermann sieht er Lightning heute als ein professionelles Netzwerk, das von professionellen Akteuren betrieben wird.

Abstraktion der Komplexität:
Seine Vision ist, dass Anwendungen die technische Komplexität von den Nutzern fernhalten (abstrahieren) sollten. Nutzer sollten eine einfache Bedienung genießen, während im Hintergrund Infrastrukturen wie Boltz oder Sidechain-Wallets (z. B. auf Liquid) die Abwicklung übernehmen.


https://media.einundzwanzig.space/s/einundzwanzig-news/draft-1782158172005
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Bitcoin_Sepp · 2w
Gut das ich mich trotzdem mit meiner lightning node beschäftige. Keiner muss aber jeder kann eine eigene Node Betreiben. Das ist der große Vorteil von Bitcoin, Lightning und Open Source.
aLeX · 2w
Ist mir Schleierhaft wie man überhaupt denken konnte das Lightning etwas für den Endnutzer sei. Hab Lightning immer eher als Zahlungsnetzwerk für Dienstleister gesehen. Layer 3 ist dann was für die Endnutzer.