@nprofile1q... Danke für deinen Beitrag.
Auf die gefühlt provokante Frage hin hatte ich mit weniger Offenheit gerechnet.
Klar, Basis ist natürlich die solidarische Grundstimmung von der du sprichst, aber alles andere wäre ja auch kein Anarchismus.
Sollte warum auch immer mal die Regierung 'ausfallen' ist das deswegen noch lange nicht Anarchismus.
Anarchismus braucht Bildung, Erfahrung, Strukturen und Ressourcen.
Aber alles wird von der derzeitigen Struktur bekämpft und unterdrückt, weil es ein oft konträres Modell zur Herrschafts-, Konkurrenz- und Leistungsgesellschaft darstellt.
Meine Strategie ist es, darüber zu reden, damit Menschen überhaupt mal dahin denken, damit wir unsere angetüchteten Egozentrismus gedanklich und praktisch transfornieren können.
Logo, die spanische Revolution ist eine der wenigen großformartig gelebten Beispiele für den Anarchismus.
Wichtig ist aber auch hier zu betonen, dass ja quasi alle Bereiche bereits weiter gedacht und entwickelt wurden, als es damals möglich war.
Dadurch sehe ich weniger die Bewaffnung als nachhaltig entscheidenden Faktor an, sondern eher das Bewusstsein um die Notwendigkeit einer progressiven gesellschaftlichen Veränderung.
(geschrieben kurz vorm Augen zu fallen, ich hoffe es ergibt noch Sinn :-))