@nprofile1q... Hast du dich schon mal ernsthaft mit Anarchismus auseinandergesetzt?
'Das System Anarchismus' beruht darauf, dass es dezentrale selbsverwaltete Organisations- und Entscheidungsstrukturen gibt, die den Bedürfnissen und Gegebenheiten der Menschen in der jeweiligen Region entsprechen.
Die Schwierigkeit verlagert sich also dahingehend dass Entscheidungen, Verantwortung und Handlungen eben nicht in zentralisierten Parlamenten stattfinden, sondern in Beziehungsgesprächen, am Küchentisch, im Wohnprojekt, im Kollektivbetrieb oder im Wohnviertelplenum.
Daher gibt darin nicht 'das eine System' und hat auch immer den Anspruch agil zu sein, um entstehende Herschaftsverhältnisse aufzubrechen und kreative Weltgestaltung zuzulassen.
Nach dem Motto, 'die Welt verändert sich, also müssen wir uns auch ständig daran anpassen.'
Grundpfeiler sind globale Solidarität, Partizipation und Empathie.
Also ich lebe das seit vielen Jahren und sehe, dass es auch im Großen funktionieren kann.
Ist jetzt nicht so, dass ich gerade mal nen Gedankefurz dazu hatte.