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Stefan Münz
@Stefan Münz
Orenburg in Russland liegt etwa auf dem gleichen Breitengrad wie Köln, nur viel weiter östlich, und mit streng kontinentalem Klima. Vier Monate im Jahr garantierter tiefer Permafrost mit bis zu -40°C, und im Hochsommer kann es aber auch +40°C werden. So in etwa könnte dann auch die Klimatabelle für Köln aussehen - bereits in wenigen Jahrzehnten. Wenn die #AMOC zusammenbricht. Und das scheint immer wahrscheinlicher bevorzustehen. Dabei sind die Probleme, die Köln bekommt, noch vergleichsweise harmlos gegenüber denen, die im globalen Süden drohen. Ganze Zonen werden einen weiteren Erwärmungsschub erleben, der sie komplett unbewohnbar machen wird. Andernorts fallen Regenzeiten aus oder verschieben sich geographisch um tausende von Kilometern. Dadurch werden Ökosysteme komplett umgekrempelt und über Jahrtausende gewachsene Anbaukulturen sehr plötzlich nicht mehr funktionieren. Gewaltige Migrationsströme werden die Folge sein. Aber hey, diskutieren wir lieber über den Tankrabatt!
https://www.theguardian.com/environment/2026/apr/15/critical-atlantic-current-significantly-more-likely-to-collapse-than-thought
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hannes99 · 4w
nostr:nprofile1qy2hwumn8ghj7un9d3shjtnyd968gmewwp6kyqpqmp94228th64xh6druvtau0eectrzjr96a7tv2x2y0n4nhzcqxfvs4240cw wobei (wenn wir nur von Klimaanpassung sprechen) +40° im Sommer mit Photovoltaik auf angenehme ~20° runterkühlen deutlich einfacher fällt, als -40° im Winter mit Erneuerbaren auf +2...
Stefan Münz · 4w
Hier zur Ergänzung noch ein deutschsprachiger Artikel, der die jüngsten wissenschaftlichen Studien erläutert und die Folgen erklärt: https://www.fr.de/wissen/atlantikstroemung-amoc-schwaecht-sich-staerker-ab-als-gedacht-verheerenden-folgen-drohen-zr-94266844.html