Beenden Weltbank und IWF die Armut – oder halten sie Länder im globalen Süden bewusst in der Schuldenfalle? 🤔
Was du aus E268 mit Weezel konkret mitnehmen kannst:
• 📉 Schuldenkolonialismus verstehen
– Kredite von IWF/Weltbank kommen fast immer in Fremdwährung (Dollar), nicht in der Landeswährung.
– „Structural Adjustments“ erzwingen u. a. Währungsabwertung, Kürzungen bei Bildung/Gesundheit, Marktöffnung für Importe und Privatisierungen.
– Ergebnis: Ab einem Wendepunkt (global ca. 1982) fließt netto mehr Geld aus dem globalen Süden in den Norden als umgekehrt – Verhältnis ca. 1:24 (1 „Hilfe“-Dollar vs. 24 Dollar Kapitalabfluss über Zinslast.
• 🪙 Rohstoffe vs. Souveränität (Rohstofffluch greifbar gemacht)
– Beispiel Ghana: Milliardenwerte an Goldexport, aber nur Promille-Bruchteile bleiben im Land; die Umweltkosten (vergiftetes Wasser, Quecksilber, zerstörte Landwirtschaft) tragen die Menschen vor Ort.
– Wertschöpfung findet im Norden statt (Raffinerien, Handel, Finanzprodukte), während im Süden nur „Dreck + Schulden“ bleiben.
– Wirklich souverän wird ein Land erst, wenn es Rohstoffe selber weiterverarbeitet und Einnahmen breit verteilt – nicht, wenn es nur Erze und Kakao exportiert.
• ⚡ Bitcoin & Mining als Anti-IWF-Play (Bhutan, Afrika, El Salvador)
– Bhutan nutzt überschüssige Wasserkraft für Bitcoin-Mining und hat damit Reserven aufgebaut, um sich einen neuen IWF-Kredit samt Auflagen zu sparen.
– Für viele Länder mit Wasserkraft- und Solarpotenzial: Energie zuerst für die Bevölkerung, Überschüsse in ein globales, zensurresistentes Asset umwandeln.
– Individuen im globalen Süden: Bitcoin als Wertspeicher und Basis für lokale Circular Economies ist ein realer Ausweg aus entwertenden Fiat-Währungen – anders als kurzlebige Hilfsprojekte oder nur der Wechsel in Dollar-Stablecoins.
• 🧩 Bitcoin vs. Stablecoins: Wer kontrolliert wen?
– US-Dollar-Stablecoins sind für viele der nächste logische Schritt weg von der kaputten Landeswährung – aber sie bleiben komplett unter Kontrolle zentraler Emittenten und damit letztlich US-Regulatoren.
– Gefahr: Der Dollar verlängert seinen Griff in den globalen Süden – nur diesmal über Apps statt über Kreditverträge.
– Bitcoin ist unbequemer, aber der einzige Weg, der nicht über Versprechen von Staaten, Banken oder Stablecoin-Emittenten führt.
Power-Zitat:
„Sie kommen heute nicht mehr mit Panzern, sondern mit Banken.“
(angelehnt an Kwame Nkrumah – Neokolonialismus: Die letzte Stufe des Imperialismus)
Diskussionsfrage an euch:
Wenn ihr entscheiden müsstet, was realistischer scheint:
„Bitcoin als Rettungsboot für den globalen Süden“ 🟧
oder
„Dollar/Stablecoins als der realistischere Weg zur finanziellen Stabilität“ 🟦
– und warum? Bitte mit konkreten Beispielen (Projekte, Länder, eigene Erfahrungen)!
Von und mit:
Calso, Weezel und Zettizettler
Produziert und geschnitten: Zetti
Links zur Folge:
Webseite: https://nodesignal.space/E268/
YouTube: https://youtu.be/4Nctb6J4IwY
Alle Player: https://pod.link/aHR0cHM6Ly9zZXJ2ZS5wb2Rob21lLmZtL3Jzcy9lOGRmMGIxMy00N2RlLTU0NGEtOTliNy1lYzdjYmQ5NjBhMTY/episode/MzFlOTM1ZDEtMTJjNS00ZDQ0LTkxZWYtMjY5ZTM5ZjExY2Zl
#Bitcoin #Neokolonialismus #IMF
Focus on the Signal, not in the noise!
Schönes Wochenende euch allen🧡
Was du aus E268 mit Weezel konkret mitnehmen kannst:
• 📉 Schuldenkolonialismus verstehen
– Kredite von IWF/Weltbank kommen fast immer in Fremdwährung (Dollar), nicht in der Landeswährung.
– „Structural Adjustments“ erzwingen u. a. Währungsabwertung, Kürzungen bei Bildung/Gesundheit, Marktöffnung für Importe und Privatisierungen.
– Ergebnis: Ab einem Wendepunkt (global ca. 1982) fließt netto mehr Geld aus dem globalen Süden in den Norden als umgekehrt – Verhältnis ca. 1:24 (1 „Hilfe“-Dollar vs. 24 Dollar Kapitalabfluss über Zinslast.
• 🪙 Rohstoffe vs. Souveränität (Rohstofffluch greifbar gemacht)
– Beispiel Ghana: Milliardenwerte an Goldexport, aber nur Promille-Bruchteile bleiben im Land; die Umweltkosten (vergiftetes Wasser, Quecksilber, zerstörte Landwirtschaft) tragen die Menschen vor Ort.
– Wertschöpfung findet im Norden statt (Raffinerien, Handel, Finanzprodukte), während im Süden nur „Dreck + Schulden“ bleiben.
– Wirklich souverän wird ein Land erst, wenn es Rohstoffe selber weiterverarbeitet und Einnahmen breit verteilt – nicht, wenn es nur Erze und Kakao exportiert.
• ⚡ Bitcoin & Mining als Anti-IWF-Play (Bhutan, Afrika, El Salvador)
– Bhutan nutzt überschüssige Wasserkraft für Bitcoin-Mining und hat damit Reserven aufgebaut, um sich einen neuen IWF-Kredit samt Auflagen zu sparen.
– Für viele Länder mit Wasserkraft- und Solarpotenzial: Energie zuerst für die Bevölkerung, Überschüsse in ein globales, zensurresistentes Asset umwandeln.
– Individuen im globalen Süden: Bitcoin als Wertspeicher und Basis für lokale Circular Economies ist ein realer Ausweg aus entwertenden Fiat-Währungen – anders als kurzlebige Hilfsprojekte oder nur der Wechsel in Dollar-Stablecoins.
• 🧩 Bitcoin vs. Stablecoins: Wer kontrolliert wen?
– US-Dollar-Stablecoins sind für viele der nächste logische Schritt weg von der kaputten Landeswährung – aber sie bleiben komplett unter Kontrolle zentraler Emittenten und damit letztlich US-Regulatoren.
– Gefahr: Der Dollar verlängert seinen Griff in den globalen Süden – nur diesmal über Apps statt über Kreditverträge.
– Bitcoin ist unbequemer, aber der einzige Weg, der nicht über Versprechen von Staaten, Banken oder Stablecoin-Emittenten führt.
Power-Zitat:
„Sie kommen heute nicht mehr mit Panzern, sondern mit Banken.“
(angelehnt an Kwame Nkrumah – Neokolonialismus: Die letzte Stufe des Imperialismus)
Diskussionsfrage an euch:
Wenn ihr entscheiden müsstet, was realistischer scheint:
„Bitcoin als Rettungsboot für den globalen Süden“ 🟧
oder
„Dollar/Stablecoins als der realistischere Weg zur finanziellen Stabilität“ 🟦
– und warum? Bitte mit konkreten Beispielen (Projekte, Länder, eigene Erfahrungen)!
Von und mit:
Calso, Weezel und Zettizettler
Produziert und geschnitten: Zetti
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YouTube: https://youtu.be/4Nctb6J4IwY
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#Bitcoin #Neokolonialismus #IMF
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Schönes Wochenende euch allen🧡
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