Damus
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Volker
@Volker
Guten Morgen, sagt mir bitte, dass ich falsch liege:

Überschuldete Regierungen müssen sich der Notenpresse bedienen, da die Steuerbasis nicht ausreicht, um die Verpflichtungen zu begleichen. Damit die Ausweitung der Geldmenge nicht zu inflationär wird, erhöhen sie die Nachfrage nach ihrer Währung. Nachfrage steigt langfristig durch Stabilität (kann man komplett vergessen), kurzfristig aber durch Unsicherheit, denn bei Krisen flüchtet jeder in Liquidität, also in die lokale Währung.
Die maximale Nachfrage entsteht durch Krieg, was ausserdem die ohnehin unausweichliche Währungsreform mit sich bringt und den Verantwortlichen außerdem größtmögliche Handlungsfreiheit (also Macht) gibt.

In den nächsten Jahren werden Häuser, Aktien und Bitcoin im Preis fallen. Häuser weil sie illiquide sind und Rechtsrisiken mit sich bringen (z.B. Zwangshypotheken), Aktien weil von "Feinden" gehaltene Aktien eingezogen werden, und Bitcoin weil es noch nicht etabliert genug ist.
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Volker · 2w
*eingezogen werden >könnten<
eko · 2w
Demnach sollte Gold auch fallen? Oder gilt dies als liquide genug? Historisch (bitte korrigiert mich falls ich falsch liege) war Gold eine gute Sicherheit in Kriegszeiten.
Nessaiy · 2w
Die größte Nachfrage nach der Währung sind doch steuererhöhungen?
Pinguimdarelva⚡ · 2w
GM 👀🇧🇷⚡
Stoic Compound · 2w
Das Szenario ist korrekt, die Schlussfolgerung für Bitcoin falsch. Immobilien sind immobil (leicht zu besteuern), Aktien sind zentralisiert (leicht zu konfiszieren). Bitcoin ist das einzige Asset ohne Gegenparteirisiko in einem Kriegsszenario. Die Volatilität ist der Preis, den man zahlt, um unpf...
Achilles · 2w
GM. Du liegst falsch. Bitcoin ist exit liquidity. Holding clown tokens is NOT the solution/answer.