Damus
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Dreiberge
@dreiberge
Nur weil man etwas gut kann, heißt das nicht, dass es einem auch gut tut.
So geht es mir mit meiner Arbeit als Lehrerin. Ich denke, ich mache einen ganz guten Job. Jedenfalls schließe ich das aus den Rückmeldungen der Kinder, Eltern und der Schulleitung und den Fortschritten, die die Kinder in meinem Unterricht erzielen. Und es gibt einige Aspekte des Lehrerseins, die ich mag und schätze. Aber ich hadere von Anfang an mit diesem Beruf. Zum einen, weil ich innerhalb des Systems nicht so wirksam werden kann, wie es meinem Ideal entspricht und zum anderen, weil er nicht zu meiner Persönlichkeit passt. Er kostet mich sehr viel Energie. Denn ich fühle mich nicht wohl, wenn ich im dauernden Sozialkontakt mit so vielen Menschen gleichzeitig bin. Ich kann gut kindliche Bedürfnisse erkennen, einordnen und darauf reagieren. Aber am Ende eines Schultages ist mein Akku leer. Meine Arbeit an der Schule kann ich nur machen, weil ich meine zweite Arbeit am Stall habe. Diese entspricht mir viel mehr und lädt meine Batterien wieder auf. Dafür bringt sie andere Nachteile mit sich. Die Kombination aus beiden Jobs ist für mich gerade der goldene Mittelweg 🤍

Wie geht‘s euch mit euren Jobs?

#proofofwork
10❤️3❤️1💜1🤍1
Gilbert · 2w
Mein job zehrt mich auch aus. Aber ich hatte den Effekt dass je mehr ich mich engagiere und versuche bessere Arbeit zu liefern desto weniger erschöpft es mich. Ich bin Programmierer.
SinedinZigan · 2w
Bringe den Kinder Bitcoin und das Geldsystem bei, dann tust du mehr gutes im System als manch ein anderer.
Rachel · 2w
Je älter ich werde, desto mehr erkenne ich - if it’s not a hell yes, it’s a hell no. Ich höre viel mehr auf mein Herz und Bauch. Weniger auf meinen Kopf. Wir machen so viel aus Angst vor Änderung/Ungewissheit. Und nicht aus Überzeugung. Jetzt weiß ich, was mir nicht gut tut, lass ich lieb...