Damus
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Klaus Stein
@Klaus Stein
Als die Jesuiten Galileo – der ein Günstling des Papstes war und von diesem in seinen Studien unterstützt wurde – verurteilten, ging es nicht um Meinungs­verschiedenheiten in einer natur­wissen­schaftlichen Sachfrage, sondern darum, was Wahrheit begründen kann: Galileo vertrat die Meinung Philosophia (also Naurwissenschaft) könne Wahrheit erkennen¹, der Inquisitor hingegen weigerte sich, überhaupt durchs Fehrnrohr zu schauen, da dies kein Weg wäre, Wahrheit zu erkennen, selbige liege nur in Gott. Hier ging es also rein um Definitionsmacht.

Heute streiten wir auf weit niedrigerem Niveau darum, wer sagen darf, was wahr ist. Und genau das müssen wir verstehen.

(spannenderweise waren die Daten von Galileo gar nicht so gut, er hat geschönt)
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¹würden wir heute nicht mehr unterschreiben

#pol
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Hiker · 3w
nostr:nprofile1qy2hwumn8ghj7un9d3shjtnyd968gmewwp6kyqpqtfah20pcxchqag5vtqlndqyqwkns0s9949fajns6x0r6x27kzy5qfzhs8h Hmm - was ist denn nun wahr?