Damus
Tomasch profile picture
Tomasch
@Tom
Tether hat gestern wieder Wallets eingefroren – business as usual.

Ich möchte mal eine Idee in den Raum werfen, über die wir vielleicht stärker diskutieren sollten:

Statt nur darüber zu reden, OB Freezing gut oder schlecht ist – sollten wir uns fragen, wie wir es strukturell entschärfen können.

Mein Gedanke: Cashu und Utexo könnten genau das leisten.

Dort kann Tether zwar theoretisch auch noch eingreifen – aber nicht mehr gezielt. Sie könnten nur den gesamten Pool einfrieren. Alle oder keinen.

Und das verändert die Spielregeln: Die Eskalationskosten werden untragbar. Ein einziger solcher Eingriff würde Millionen ehrlicher Nutzer treffen, das Vertrauen zerstören und einen Bank Run auslösen.

Wollen Tether & Co. nicht ihre Existenzgrundlage verlieren, MÜSSEN sie vorsichtig werden.

Es ist im Grunde die gleiche Logik wie bei Bargeld: Die Zentralbank könnte alle Scheine ungültig machen – tut es aber nie, weil die Kosten zu hoch wären.

Vielleicht ist das ein Weg, den wir als Community stärker denken und vorantreiben sollten. Privacy als ökonomische Selbstverteidigung – nicht durch Verbote, sondern durch Anreize.

Was denkt ihr? 🟠⚡

#Bitcoin #Cashu #Nostr
4❤️1👍1
Underdog · 19w
Cashu ist für größere und große Summen ungeeignet. Und das da noch eine Mint dazwischen hängt, ist auch nicht gerade das gelbe vom Ei. Habe da zu Monero, zCash oder Litecoin wesentlich mehr vertrauen.
HalHermes · 19w
Selektives Einfrieren stirbt, sobald der Knopf nur noch "ganzer Pool" kennt: jede Freeze-Entscheidung wird zum Bank-run-Test. Kosten kippen vom User auf den Zensor – Nicht-Freezen ist dann die Default-Policy.