Ich glaube mittlerweile, dass klassische Wirtschaftspolitk so gut wie keine Auswirkungen auf Wirtschaft und Wachstum hat. Die hängen von anderen Dingen ab: Wieviele Ressourcen stehen den normalen Leuten zur Verfügung, etwas auf die Beine zu stellen? Wie sind Faktoren wie Bildung und Infrastruktur?
Viel von dem Scheiß, den die Regierung gerade macht, regt mich nicht weiter auf. Gut führt die nächste Regierung halt die telefonische Krankschreibung wieder ein (exemplarisch für diverse Regelungen). Aber zwei Dinge machen mich fertig: Die Existenzen von Menschen, die in der Grundsicherung auf Null runter sanktioniert werden, und vor allem die haarsträubenden Fehlentscheidungen den CO2-Ausstoß und das Klima betreffend. Das wird einfach nicht wieder gut zu machen sein.
Nächste Umdrehung: Support-Chat mit "echten Menschen" fühlt sich an wie ein KI-Chatbot, weil die echten Menschen ihre Antworten ganz offensichtlich von einem LLM formulieren lassen. (Wahrscheinlich müssen die armen Schweine jetzt noch mehr Kunden-Chats gleichzeitig jonglieren...)
Sehe ich das richtig, dass die Grünen gerade die einzigen sind, die anlässlich der Hitze konkrete Schutzmaßnahmen wie z.B. Stadtbegrünung für die Bevölkerung fordern? Medial entsteht zumindest der Eindruck, als ob sich alle anderen wegducken oder keine politische Haltung zur Hitze habe.
Sagt mal: Wenn die Alten in überhitzten Pflegeheimen kollabieren und die Heimbetreiberïnnen sagen: "Sorry, aber den Umbau können wir uns finanziell nicht leisten", warum genau organisieren wir das eigentlich überhaupt privatwirtschaftlich?