Für manche vielleicht nur Pipikaka-Humor. Ich hingegen denke, der Cartoon dekonstruiert auf subtile Weise die Fragilität menschlicher Selbstgewissheit. Drei Figuren hinterfragen ihre Umwelt, die vierte verortet den Ursprung des Problems in sich selbst. Der Bahnsteig wird zum existenzialistischen Transitraum, in dem sich die conditio humana als olfaktorische Identitätskrise manifestiert – irgendwo zwischen Sartre, Beckett und einer Darmflora mit Eigenleben.
Natürlich möchte ich euch hier in erster Linie unterhalten. Mein Job ist es, euch für einen kleinen Moment von all dem Irrsinn da draußen abzulenken und euch idealerweise zum Lachen zu bringen.
Wenn dann der eine oder andere irgendwann in einer Buchhandlung steht, eines meiner Bücher entdeckt und denkt: „Moment mal, den kenne ich doch ...“, dann freue ich mich natürlich auch.
Dieser Cartoon ist 13 Jahre alt, hat also gerade seinen Teenager-Geburtstag gefeiert. Das erklärt möglicherweise seine Neigung zu albernen Wortspielen.