Damus
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Pianojourney
@Laura, Daniel und two suns ;)

Travelling the world, unschooling, and embracing nature.
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Recent Notes

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Nachahmung

In der Ausbildung zur Malortdienerin ging es einmal darum, dass jemand vom Bild eines anderen inspiriert war und dieses nachahmte.

Ich bemerkte, wie in mir sofort ein Gefühl der Unstimmigkeit hochkam – eine leise Stimme, die sagte: „Man darf doch nicht abschauen oder nachmachen, was ein anderer tut!“ Denn das wäre schließlich nicht originell … 🤫

Doch als hätte Arno Stern meine Gedanken – und wahrscheinlich die von vielen anderen – gehört, sagte er:„Das ist kein Problem. Der eine Mensch ist einfach inspiriert und kann gerne das machen, was der andere macht. Warum auch nicht?“

Dadurch wurde mir sofort klar, wie tief geprägt ich aus meiner Schulzeit mitgenommen hatte, dass es nicht richtig oder gut sei, von jemand anderem etwas „abzuschauen“.

Allein dieses Wort „abschauen“ rückt die ganze Sache schon in ein schlechtes Licht.

Doch ein Eckpfeiler des menschlichen Lernens ist nun mal die Nachahmung. Und sie ist so wichtig! Wir lernen voneinander. Menschen lernen schließlich auch laufen und sprechen durch Nachahmung – wie komisch wäre es, hier zu sagen: „Ihr dürft nicht von uns abschauen!“? 😅

Wir müssen nachmachen und abschauen dürfen, um zu lernen, wie das Menschsein und die Welt funktionieren. ♥️

Deshalb dürfen wir als Eltern unseren Kindern genau das auch so weitergeben: Es ist vollkommen okay, nachzuahmen! Es liegt in unserer Natur und ist genau der Weg, wie wir Menschen von Grund auf lernen.

Wie ging es euch in der Schule mit dem Thema „Abschauen“? Habt ihr diesen Glaubenssatz auch noch in euch? 👇


Alles Liebe,
Laura
Dreiberge · 10w
Das könnte auch mein Sohn sein 😁 Respekt! Ich könnte das nicht 🙈
Oshi · 9w
Super cool
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Gemeinsam weben!
Ich webe eine Jacke. Weil ich es tue möchte mein Sohn es auch. Er hat sich sein eigenes Projekt ausgedacht und webt nun eine Mütze.
Wir genießen die Stunden nebeneinander in Ruhe und Geduld. Wie gemeinsames meditieren. :)
21❤️5🧡1
Dreiberge · 15w
Sowas liebe ich auch 🤍
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Der Spielplatz.
EIN Platz zum Spielen.
Ein Ort, abgegrenzt oft durch Zäune, von der Außenwelt.
Hier dürfen junge Menschen auch mal laut sein und toben.

Natürlich habe ich nichts gegen Spielplätze an sich, wir haben immer tolle Momente dort und viele körperliche Fähigkeiten, wie klettern, balancieren und so weiter, können dort erforscht und gefestigt werden. Und Spaß macht es natürlich auch. ;)

Deshalb auch die gemischten Gefühle.
Denn mittlerweile sehe ich auch, wie der Spielplatz symbolisch dafür steht wie unsere Nachkommen in der Gesellschaft gesehen werden. Für sie gibt es einen künstlich konstruierten Ort an dem sie sein dürfen. Für das echte Leben sind sie scheinbar „noch“ nicht geeignet und stören eher.

Eigentlich ist alles Spiel und sie sollten es überall und möglichst immer tun können. Spiel ist lebendig und diese Lebendigkeit ist unserer Gesellschaft leider oft zu viel. Spielen heißt entdecken, erfahren, wirken, wachsen, lernen und Menschsein.

Das Spiel wird im allgemeinen als Zeitvertreib betrachtet und ein Spielplatz ist ein Ort an dem man beschäftigt ist, bespaßt wird usw.
Hier wird sichtbar, das Spiel ist Unterhaltung, etwas Unwichtiges das keinen Sinn und Zweck hat….

Ich denke es würde sich vieles verändern, wenn wir alle wieder mehr spielen würden und vor allem das Spiel unserer Nachkommen mehr respektieren würden bzw. ihr Sein und all ihre innewohnenden zur Entfaltung bereiten Fähigkeiten und Kompetenzen die sich im „Spiel“ zeigen.

Für mich ist das Spiel das wichtigste, eine Sache die ich versuche zu achten und zu schützen.
Heute haben meine Söhne „abgespielt“ (abgespült) und waren so konzentriert und exakt. So schön zu beobachten.

Für mich übrigens ein unglaublich schöner Aspekt am Leben ohne Schule und Kindergarten, dass ich merke wie sehr meine Söhne bei allem mitwirken wollen. Und wir spülen zusammen ab genauso wie wir danach Sandburgen zusammen bauen. Alles ist gleich wichtig.

Junge Menschen lernen (spielen) in JEDEM Moment.
1❤️2🚀1