Damus
Pianojourney profile picture
Pianojourney
@Laura, Daniel und two suns ;)

Travelling the world, unschooling, and embracing nature.
Musician
Master tailor

Relays (7)
  • wss://relay.damus.io – read & write
  • wss://nostr.land – read & write
  • wss://nostr.wine – read & write
  • wss://nos.lol – read & write
  • wss://nostr.einundzwanzig.space – read & write
  • wss://nostr.cercatrova.me – read & write
  • wss://nostr.bitcoinplebs.de – read & write

Recent Notes

Pianojourney profile picture
Gemeinsam weben!
Ich webe eine Jacke. Weil ich es tue möchte mein Sohn es auch. Er hat sich sein eigenes Projekt ausgedacht und webt nun eine Mütze.
Wir genießen die Stunden nebeneinander in Ruhe und Geduld. Wie gemeinsames meditieren. :)
21❤️5🧡1
Dreiberge · 3w
Sowas liebe ich auch 🤍
Pianojourney profile picture
Der Spielplatz.
EIN Platz zum Spielen.
Ein Ort, abgegrenzt oft durch Zäune, von der Außenwelt.
Hier dürfen junge Menschen auch mal laut sein und toben.

Natürlich habe ich nichts gegen Spielplätze an sich, wir haben immer tolle Momente dort und viele körperliche Fähigkeiten, wie klettern, balancieren und so weiter, können dort erforscht und gefestigt werden. Und Spaß macht es natürlich auch. ;)

Deshalb auch die gemischten Gefühle.
Denn mittlerweile sehe ich auch, wie der Spielplatz symbolisch dafür steht wie unsere Nachkommen in der Gesellschaft gesehen werden. Für sie gibt es einen künstlich konstruierten Ort an dem sie sein dürfen. Für das echte Leben sind sie scheinbar „noch“ nicht geeignet und stören eher.

Eigentlich ist alles Spiel und sie sollten es überall und möglichst immer tun können. Spiel ist lebendig und diese Lebendigkeit ist unserer Gesellschaft leider oft zu viel. Spielen heißt entdecken, erfahren, wirken, wachsen, lernen und Menschsein.

Das Spiel wird im allgemeinen als Zeitvertreib betrachtet und ein Spielplatz ist ein Ort an dem man beschäftigt ist, bespaßt wird usw.
Hier wird sichtbar, das Spiel ist Unterhaltung, etwas Unwichtiges das keinen Sinn und Zweck hat….

Ich denke es würde sich vieles verändern, wenn wir alle wieder mehr spielen würden und vor allem das Spiel unserer Nachkommen mehr respektieren würden bzw. ihr Sein und all ihre innewohnenden zur Entfaltung bereiten Fähigkeiten und Kompetenzen die sich im „Spiel“ zeigen.

Für mich ist das Spiel das wichtigste, eine Sache die ich versuche zu achten und zu schützen.
Heute haben meine Söhne „abgespielt“ (abgespült) und waren so konzentriert und exakt. So schön zu beobachten.

Für mich übrigens ein unglaublich schöner Aspekt am Leben ohne Schule und Kindergarten, dass ich merke wie sehr meine Söhne bei allem mitwirken wollen. Und wir spülen zusammen ab genauso wie wir danach Sandburgen zusammen bauen. Alles ist gleich wichtig.

Junge Menschen lernen (spielen) in JEDEM Moment.
1❤️2🚀1
pingstahu · 6w
Ist doch quasi ein toaster! 👍
Mister Orange · 6w
Looks yum 😋
Jay · 6w
Butterflies have the most amazing camouflage
Chris Krause · 6w
Sehr gerne 🙏
Pianojourney profile picture
Ein Grundbedürfnis von uns Menschen ist es, sich vertraut und verbunden mit den Menschen zu fühlen, die Verantwortung für uns tragen.

Die meisten Eltern fühlen sich ihrem Nachwuchs sehr verbunden, lieben ihn zutiefst und wollen natürlich nur das Beste für ihn.

Doch das ist dein Erleben als Mutter oder Vater. Es ist etwas, das in dir passiert – etwas, das du fühlst oder denkst. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen dem, was du empfindest, und dem, was bei deinem Nachwuchs ankommt.

Nimm dir einen ruhigen Moment und stelle dir folgende Fragen: ➡️ Was kommt durch mein Verhalten bei meinem Nachwuchs an? ➡️ Kann mein Sohn oder meine Tochter meine Liebe fühlen? ➡️ Fühlt sich mein Sohn oder meine Tochter wirklich mit mir verbunden?

Oft sind wir im Alltag so gefangen, dass wir nur noch funktionieren. Wir meckern, belehren oder korrigieren unseren Nachwuchs – in der Absicht, „gute“ Erziehungsarbeit zu leisten. Doch genau in diesen Momenten kommt unsere Liebe häufig nicht an. Vertrautheit und Verbundenheit sind dann für dein Kind nicht spürbar.


Wie fühlt sich dein Nachwuchs mit dir verbunden?
➡️ Ein junger Mensch fühlt sich durch echte Zuwendung verbunden. Durch ehrliches, interessiertes Zuhören. Durch einen offenen, zugewandten Blick in die Augen. Durch Momente, in denen du deine volle Aufmerksamkeit schenkst – ohne gedanklich bei der To-do-Liste zu sein.

Verbindung und Vertrautheit entstehen dort, wo nichts wichtiger ist, als bei deinem Nachwuchs zu sein und mitzuerleben, was ihn gerade bewegt.

Frage dich selbst: Kommt meine Liebe bei meinem Sohn oder meiner Tochter wirklich an?
Denn genau darum geht es, wenn wir wollen, dass unsere Söhne und Töchter emotional reifen können. Fühlt sich dein Nachwuchs verbunden und vertraut mit dir, erlebt er Sicherheit – und kann sich seiner Natur entsprechend entfalten.
Entwicklung geschieht dann ganz von allein.❤️

Alles Liebe Laura
61🤗1
Lieder-Fuzzi · 6w
Ich bin Baujahr Anfang der 70er Jahre. Zu meiner Kindheit gab's, zum Glück, noch keine Smartphones. Wir hatten auch kein Festnetz-Telefon. 😳 (DDR) Ich war viel mit Freunden draußen. Ich hatte eine schöne Kindheit. Mit unserer Tochter war ich auch viel draußen, im Wald, Wildpark, oder Spielpl...
Gucky · 6w
Brilliant! Can't wait for my first trip with our roof tent this spring!
Pianojourney profile picture
Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit einzufordern hat einen schlechten Ruf …

Wenn ein junger Mensch unruhig ist, kommt schnell der Satz: „Der braucht schon wieder Aufmerksamkeit!“

Dieser Satz wertet dieses Grundbedürfnis ab.
Doch was steht dahinter?

Wie so oft: der eigene innere Mangel, die eigene Erfahrung, eben nicht genug davon bekommen zu haben.
Manifestierte Glaubenssätze.
Das eigene Gefühl, immer „zu viel“ oder anstrengend gewesen zu sein.

Diese unangenehmen Gefühle wieder zu fühlen, strengt wirklich an und nervt.

Ich finde, dass es sehr hilft, sich die inneren Widerstände bewusst zu machen und sie zu reflektieren.
Schnell wird klar: Der junge Mensch mit seinem Bedürfnis ist nicht das Problem.

Aufmerksamkeit zu bekommen bedeutet, gesehen zu werden. Es bedeutet, wichtig zu sein, und lässt einen Menschen wachsen.

„Aufmerksamkeit ist für uns Menschen wie die Sonne für eine Blume.“

Wenn ein anderer Mensch an deiner Welt teilnimmt, wird diese plötzlich doppelt so groß. Der Raum der Bedeutsamkeit deines Tuns vervielfacht sich.

Unsere Söhne und Töchter möchten so gerne ihre Welt mit uns teilen – und auch, dass wir uns ihnen gerne widmen.

Und natürlich ist es schwer, in dieser Gesellschaft all dies ständig umzusetzen – als Mama mit diesen tausend Aufgaben im Außen und im Inneren, ohne stützendes Dorf …

Deshalb geht es nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, sich Dinge bewusst zu machen, um ein Fahrwasser wieder verlassen zu können, das einen Kraft kostet – und so einen Glaubenssatz loszulassen, der eure Beziehung schwächt.

Vielleicht denkst du beim nächsten Mal:
„Mein Sohn oder meine Tochter möchte, dass ich an seiner oder ihrer Welt teilhabe.“

Und dann kannst du in dich gehen, deine Ressourcen prüfen, deine momentanen Möglichkeiten begreifen und – in Kontakt bleibend – eine Lösung finden, ohne das Bedürfnis reflexartig abzuwerten.

Dies schafft einen neuen Raum des Zusammenseins.

Alles Liebe,
Laura
21❤️3🤙1
Dreiberge · 6w
Ich höre meinen Kindern und Schülern in den Momenten zu und schaue sie an. Oder ich sage sowas wie „Das ist dir gerade ganz wichtig, das ich das sehe, oder?“ Das allein nimmt ganz viel Spannung raus. Ohne dem ganzen zu viel Bedeutung zu geben.
hawaiisatoshi · 6w
Ich empfinde das Verlangen nach Aufmerksamkeit unserer Kinder nichts ein vitales, wunderschönes gesundes Lebenssignal. Das Geheimnis des Lebens ist Geben. ❤️✨