„Was tust du für den Frieden?”.
Gerade heute habe ich mich mit diesem Thema befasst. Für mich geht es darum, der Sache auf den Grund zu gehen. Wie ist Krieg überhaupt möglich? Wer finanziert die Aufrüstung? Wird in den krieg führenden Ländern darüber abgestimmt?
Stellen wir uns einmal vor, die Schweiz würde gegen Österreich Krieg führen wollen. Das würde enorm viel kosten. Der Staat müsste eine spezielle Kriegssteuer erheben und viel Propaganda für den Krieg machen. Dies könnte eventuell funktionieren, wenn es um die reine Verteidigung der Schweiz ginge. Doch aktiv Krieg zu führen, geht zu weit. Das Volk würde sich erheben und vehement dagegen protestieren.
Wie macht es aber die USA?
Propaganda ja, ehrliche Steuern nein. Der Staat schafft das benötigte Geld aus dem Nichts. In der ersten Woche kostete es fast 12 Milliarden US-Dollar. Jeder weitere Tag kostet 1 bis 2 Milliarden mehr. Zum Zeitpunkt dieser E-Mail sind das fast 58 Mrd. (Quelle:
https://iran-cost-ticker.com/) In wenigen Jahren wird sich das in Inflation niederschlagen.
Was hat das mit dem zu tun, was ich selbst für den Frieden tue?
Es ist ganz einfach: Anstatt dieses Systems, das auf unendlicher Gelddruckerei basiert, wähle ich ein gesundes Geld. Wie die Echtgeld-Initiative schon vorgeschlagen hat, braucht es einen echten Wert. Somit kann ein Staat nicht einfach in den Krieg ziehen, ohne die Bevölkerung zu befragen.
Wie geht das? Mit Bitcoin. Er ist auf 21 Millionen Bitcoin begrenzt, steigt im Wert und kann nicht vom Staat kontrolliert oder gar vermehrt werden. Je mehr wir uns mit Bitcoin befassen, desto weniger Zeit und Energie verschwenden wir für den Staat. Wir nehmen der Kriegsmaschine sozusagen den Wind aus den Segeln. Im Beispiel des Krieges gegen den Iran trifft es die iranische Bevölkerung stark. Die Inflation im Iran ist hoch und der Rial verliert enorm an Kaufkraft. Bitcoin kann der Bevölkerung helfen. Je mehr Menschen Bitcoin benutzen, desto besser geht es auch den Iranern. Indirekt, aber wirksam.
Saifedean Ammous hat dies auf der Bitcoin-Konferenz in Amsterdam im letzten Jahr klargestellt. (Quelle auf Englisch:
https://www.youtube.com/watch?v=6fgFyQEWiK4)Daniella Liberati schreibt in ihrem Buch „Beyond Money”, wie Bitcoin als Hilfsmittel die Menschheit in eine höhere Schwingung bringen kann. (Quelle:
https://daniella.io/) Sie geht das Thema mit den in der Philosophie benutzten Urprinzipien an. Ein gesundes, wertsteigerndes Geldsystem bringt der Menschheit ein besseres Leben in der Zukunft, regt wieder zum Sparen an und erlaubt jedem, mehr Zeit für sich und seine Familie und Freunde zu haben.
Die durch Bitcoin erhöhte Fähigkeit des Gratifikationsaufschubs ermöglicht es jedem, ein besseres Leben in Aussicht zu haben. Er wird dadurch dazu bewegt, sich besser zu ernähren und ein besseres soziales Leben zu führen.
Ich würde sagen: ein friedvolleres Leben. Frieden beginnt bei jedem von uns. Bitcoin erlaubt es uns, friedvoll gegen das System zu kämpfen. Eigentlich kämpfen wir nicht dagegen, sondern initiieren eine positive, friedvolle Bewegung.
Wie bei der Zeitbörse suchen wir wieder den direkten Austausch zwischen Menschen. Wenn ich jemandem Bruchteile von Bitcoin sende, dann sende ich Wertschätzung. Wenn ich vom Staat aus der Luft geschaffenes Geld gebe, verliert dieses mit jedem Jahr an Wert.
In vielen Ländern, insbesondere in solchen mit hoher Inflation oder Diktatur, ist Bitcoin das beste Mittel, um der Bevölkerung zu helfen. Es entstehen viele kleine Projekte, die eine lokale Gemeinschaft fördern.
Von Mensch zu Mensch, ohne Banken. Für mich ist dies ein weiterer Grund, weshalb Bitcoin für meine persönliche Friedensbewegung wichtig ist: eine friedvolle Friedensbewegung, ohne jemanden zu beschuldigen oder zu protestieren, bei der man sich einfach auf das liebevolle Zusammenleben konzentriert.
Liebe Grüsse
ein Mensch
Ps. Dies ist die Antwort auf ein E-Mail von der Redaktion der Zeitschrift "Zeitpunkt"