Die Revolution ist Langweilig
Wenn du an Revolution denkst,
dann hast du’s meist eilig,
die Macht an sich reißen,
könnte sich beißen,
mit der pazifistischen Idee,
meiner Revolution,
sie macht aus dir Künstler und Dichter,
statt Arbeiter-Klon,
denn wer im Hamsterrad steckt,
denkt dass schneller Laufen,
der einzige Weg sei,
nicht zu ersaufen.
Doch der Pegel steigt stetig,
3% pro Jahr,
Solang's nur die Füße sind,
droht keine Gefahr,
Dann wenn es schon bis zu den Knien steht,
Und das rennende Rad immer schwerer geht,
Realisierst du, dass dir die Zeit jetzt fehlt,
Um ne Arche zu bauen die die Flut übersteht.
Ich hingegen,
Ich hatt es nie eilig,
Mein Rad hat nie wirklich zu laufen begonnen,
Du belächeltest mich vor der Zentralbank beim sonnen,
Sagtest auch ich solle arbeiten gehn,
Mit dir Runde um Runde
im Hamsterrad drehn,
Ich hingegen bat Dir meinen Schoß,
Zu zweit baut es sich besser an einem Floß,
Doch im steigenden Pegel sahst du kein Problem,
damals bedeckte das Wasser nicht mal die Zehen,
und ich, ich gab dir bestimmt zu verstehn,
ich wolle mich weiter dem Floß widmen gehn.
Lang lang ist’s her,
seitdem wir uns haben gesehn,
Einige Jahre, fünfzig oder zehn?
Doch was ist in der Zeit dazwischen geschehn?
Ich sammelte eifrig Reisig,
Wenn auch erst alleinig,
Und aus Floß, wurde Boot, wurde Schiff, wurde Yacht.
Es war nicht einfach, doch ich hab es vollbracht.
Und du rettetest dich vorm ersaufen mit letzter Kraft,
an den orangenen Ring meiner schwimmenden Yacht,
Kletterst hinauf und erkennst ganz geschafft,
Das ist doch der Typ, den ich habe belacht.
Ich lächle sanft und geschmeidig:
Hier sind wir uns doch wieder einig.
Die Revolution war am Ende lang-weilig.
Wenn du an Revolution denkst,
dann hast du’s meist eilig,
die Macht an sich reißen,
könnte sich beißen,
mit der pazifistischen Idee,
meiner Revolution,
sie macht aus dir Künstler und Dichter,
statt Arbeiter-Klon,
denn wer im Hamsterrad steckt,
denkt dass schneller Laufen,
der einzige Weg sei,
nicht zu ersaufen.
Doch der Pegel steigt stetig,
3% pro Jahr,
Solang's nur die Füße sind,
droht keine Gefahr,
Dann wenn es schon bis zu den Knien steht,
Und das rennende Rad immer schwerer geht,
Realisierst du, dass dir die Zeit jetzt fehlt,
Um ne Arche zu bauen die die Flut übersteht.
Ich hingegen,
Ich hatt es nie eilig,
Mein Rad hat nie wirklich zu laufen begonnen,
Du belächeltest mich vor der Zentralbank beim sonnen,
Sagtest auch ich solle arbeiten gehn,
Mit dir Runde um Runde
im Hamsterrad drehn,
Ich hingegen bat Dir meinen Schoß,
Zu zweit baut es sich besser an einem Floß,
Doch im steigenden Pegel sahst du kein Problem,
damals bedeckte das Wasser nicht mal die Zehen,
und ich, ich gab dir bestimmt zu verstehn,
ich wolle mich weiter dem Floß widmen gehn.
Lang lang ist’s her,
seitdem wir uns haben gesehn,
Einige Jahre, fünfzig oder zehn?
Doch was ist in der Zeit dazwischen geschehn?
Ich sammelte eifrig Reisig,
Wenn auch erst alleinig,
Und aus Floß, wurde Boot, wurde Schiff, wurde Yacht.
Es war nicht einfach, doch ich hab es vollbracht.
Und du rettetest dich vorm ersaufen mit letzter Kraft,
an den orangenen Ring meiner schwimmenden Yacht,
Kletterst hinauf und erkennst ganz geschafft,
Das ist doch der Typ, den ich habe belacht.
Ich lächle sanft und geschmeidig:
Hier sind wir uns doch wieder einig.
Die Revolution war am Ende lang-weilig.
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