Mein „Problem“: Ich sage manchmal zu viel. Was ich denke, was ich meine, was ich fühle. Damit mache ich mich angreifbar und biete eine Projektionsfläche. Oft stehe ich dann schlechter und unsympathischer da, als jemand, der alles für sich behält. Das ärgert mich dann und ich werde eine Weile wieder vorsichtiger.
Aber insgesamt scheint mir, als ob viele es verlernt hätten, sowas auszuhalten. Unbequeme Aussagen zu diskutieren und trotzdem Freunde zu bleiben. Nicht gleich wegzulaufen. Wenn ich Dialoge in historischer Literatur lese, habe ich den Eindruck, dass das vor 100 Jahren und mehr noch viel üblicher war 🤍
Aber insgesamt scheint mir, als ob viele es verlernt hätten, sowas auszuhalten. Unbequeme Aussagen zu diskutieren und trotzdem Freunde zu bleiben. Nicht gleich wegzulaufen. Wenn ich Dialoge in historischer Literatur lese, habe ich den Eindruck, dass das vor 100 Jahren und mehr noch viel üblicher war 🤍
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